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Abiturienten des Wirtschaftsgymnasiums der Robert-Schuman-Schule Baden-Baden trotzen der Krise und erzielen neue Schulrekorde

Abiturienten des Wirtschaftsgymnasiums der Robert-Schuman-Schule Baden-Baden trotzen der Krise und erzielen neue Schulrekorde:

Zweimal die Glanzleistung eines Abiturschnitts von rekordverdächtigen 1,1 im Profil Internationale Wirtschaft.

Baden-Baden. Dass dieses Jahr alles anders ist als sonst, ist jedem völlig klar. Besonders in diesem Jahr haben die Absolventen, neben den Fachinhalten, auch die Theorie der harten Schule des tatsächlichen Lebens in der Praxis erprobt. Als die 51 Schüler sich vor genau drei Jahren dazu entschieden, am Wirtschaftsgymnasium der Robert-Schuman-Schule Baden-Baden ihr Abitur anzustreben, trieb sie natürlich auch alle der Wunsch an, ihre Zeugnisse der allgemeinen Hochschulreife als verdiente Belohnung für jahrelanges Pauken in einem feierlichen Rahmen entgegenzunehmen. Niemals hätte man sich träumen lassen, dass eine weltweite Pandemie das Erlangen des bundesweit höchsten Schulabschlusses gefährden könnte – ganz abgesehen von einer standesgemäßen Abschlussfeier.

Wurde die Generation der Absolventen im letzten Jahr noch als „Greta-Generation“ bezeichnet, die sich im digitalen Zeitalter für höhere Klimaziele im Rahmen der Globalisierung einsetzt, müssen sich die diesjährigen Absolventen, als Auswirkung einer immer vernetzteren Welt, ohne Vorwarnung in die Rolle der „Corona-Generation“ einfinden. Stellten sich die Schüler der letzten Jahre noch Fragen, welche Kleidung sie zum Abiball tragen sollten oder wie viele Kuchenverkäufe sie zur Finanzierung ihres Abiballs benötigten, hatten sich die Schüler der „Corona-Generation“ mit der elementaren Frage auseinanderzusetzen, ob in diesem Jahr überhaupt Prüfungen stattfinden würden. Neben den abirelevanten Lerninhalten kreisten ihre Gedanken um Social Distancing, Maskenpflicht und darum, ob und wann sie ihre Großeltern und Freunde wiedersehen könnten. Dennoch spiegelten sich die erschwerten emotionalen und äußeren Bedingungen nicht in den Ergebnissen des Abiturs wider.

Ganz im Gegenteil: In diesem Jahr war es den beiden Schülern des Profils „Internationale Wirtschaft“, Laura Greß und Philipp Klimesch, zum ersten Mal seit Bestehen dieser Form des Wirtschaftsgymnasiums möglich geworden, jeweils einen Gesamtschnitt von 1,1 zu erzielen. Beide Schüler tragen damit einen wichtigen Anteil am gesamten Abiergebnis.

Überhaupt, der Gesamtdurchschnitt der Klasse mit dem Profil „Internationale Wirtschaft“ kann sich mit 2,46 mehr als sehen lassen. Die Parallelklasse mit dem Profil „Wirtschaft“ kann sich über einen Gesamtdurchschnitt von 2,55 freuen.

Die Schüler beider Klassen heimsten darüber hinaus zahlreiche weitere Preise ein: Philipp Klimesch erhielt einen Preis für besonders herausragende Leistungen im Fach Internationale Volks- und Betriebswirtschaftslehre sowie den Preis der Mathematiker. Der Südwestmetall-Ökonomiepreis sowie der Scheffelpreis wurden Laura Greß verliehen. Der Friedrich-Gantner-Sprachpreis ging an Sara Gruban, der Sportpreis an Julia Rapp.

Ein ebenfalls herausragendes Ergebnis erzielte Emmelie Bürkle (1,4), ebenfalls Schülerin der Klasse mit internationalem Profil, die für ihre guten Gesamtergebnisse einen Klassenpreis erhielt.

Ein Lob gab es für Sofia Altmann (1,8), Julia Rapp (1,8), Jana Liß (1,9), Sina Müller (1,9), Louisa Frietsch (1,9), Sara Gruban (2,0), Christina Mack (2,0), Katharina Schneider (2,0), Antonia Schmitt (2,1), Carmen Kuhnke (2,2), Emely Vogel (2,2) und Sira Wittenbecher (2,2).

Wir sind unendlich stolz darauf, wie wir alle gemeinsam tatkräftig und mutig der Krise getrotzt haben und dass durch unsere Zusammenarbeit das Abi fast wie gewohnt – und wie wir sehen – sehr erfolgreich ablaufen konnte.

Wir wünschen allen Abiturienten viel Gesundheit und Erfolg für ihren weiteren privaten und beruflichen Lebensweg!