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Schüler äußern sich zu politischen Themen

Baden-Baden – Unter dem Motto “Komm heraus, mach mit!” lud der Landtag Baden-Württemberg Schüler ab 13 Jahren dazu ein, zu brisanten politischen Themen Stellung zu nehmen. Teilgenommen am 61. Schülerwettbewerb haben auch 213 Jugendliche der Robert-Schuman-Schule (RSS) Baden-Baden, die insgesamt 163 verschiedene Einzel- und Gemeinschaftsarbeiten vorgelegt haben.

Im Rahmen einer kleinen Feierstunde am Montagmittag gratulierte Landtagsabgeordneter Tobias Wald den erfolgreichen Preisträgern. Schulleiterin Reinhilde Kailbach-Siegle freute sich über das Engagement der jungen Menschen, die in ihren Arbeiten so manchen Missstand in der Welt aufzeigen. “Wir sind stolz, dass ihr euch aus dem Schneckenhaus heraus getraut habt”, betonte sie.

Der Schülerwettbewerb des Landtags Baden-Württemberg habe einmal mehr die Gelegenheit gegeben, zu politischen Themen Stellung zu nehmen und Politik nicht nur über die Köpfe der Menschen zu machen, so die Schulleiterin. Musikalisch umrahmt wurde die Feierstunde von Dominik Israel an der Gitarre. Durch das Programm führten Lisa-Marie Vollert und Michelle Fallert.

Im ganzen Land haben in diesem Jahr rund 3400 Jugendliche im Alter ab 13 Jahren aus 160Schulen mit rund 2500Arbeiten am Wettbewerb teilgenommen. “Ein Erfolgsprojekt, das sich sehen lassen kann”, lobte Tobias Wald den Schülerwettbewerb. Es habe ihn beeindruckt, wie kreativ und vielfältig die Schüler die Themen aufgegriffen und umgesetzt hätten. “All das zeigt, dass die jungen Menschen in unserer Gesellschaft nicht die Augen verschließen”, so Wald, der an alle Preisträger den Appell richtete, die Lebenswelt aktiv mitzugestalten.

Aktiv an seinem Plakat gearbeitet hatte der erste Preisträger Issam Nashwan-Yousif, der auf die Situation von Kindern in der Welt aufmerksam machte. Drei Jungen sind auf seinem Werk zu sehen – aus einer reichen Familie, der Mittelschicht und einem Drittweltland. “Egal aus welcher Nation, egal welche Herkunft und Hautfarbe, am Ende des Tages sind wir alle gleich und alle Menschen”, sagte er.

Mona Stürzl machte in ihrem Kurzreferat auf die sprachliche Diskriminierung aufmerksam. “Viele sollten öfter darüber nachdenken, bevor sie loslabern”, sagte sie und erinnerte daran, sie alle seien aufgerufen, die Welt zu verändern. “Let’s change the world”, stand auf einem Plakat. “Die Zukunft sind Kinder und zwar sie allein”, war auf einem anderen Plakat zu lesen oder mit ebenso nachdenklichem Inhalt: “Wir leben auf Kosten der Dritten Welt und wundern uns, wenn sie bei uns anklopft.”

Einen zweiten Preis erhielten die RSS-Schüler Lorin Basta, Lena Fießer, Tamara Fischer, Alexander Geringer, Chantal Gert, Luca Huber, Bettina Klimmek, Jasmin-Denise Koch, Alina Lenz, Verena List, Maximilian Mayer, Klaudia Niegosz, Chiara Purino, Angelika Samarski, Emmely Schneider und Luisa Schädel.

 

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