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Tablets meets Azubis

Zeitgemäßes Lernen? Digital „unterwegs“ sein – und das auch im Unterricht? Um zu testen, ob Tablets tatsächlich eine digitale Unterrichtshilfe sind, oder von den Schülern und Unternehmen doch eher als „Spielzeug zum Zeitvertreib“ angesehen werden, hat sich die RSB dazu entschieden, für die Ausbildungsberufe

  • Bankkauffrau/Bankkaufmann sowie
  • Industriekauffrau/Industriekaufmann

ab dem Schuljahr 2018/2019 Tablets im Unterricht einzusetzen.

Doch was ist eigentlich mit dieser „digitalen Unterrichtshilfe“ möglich? Im Vorfeld wurden viele Überlegungen angestellt, wie ein sinnvoller Einsatz aussehen kann, wie der Einsatz konkret erfolgt und wie den Schülern die Tablet-Arbeit nähergebracht werden kann.

Folgende Schwerpunkte wurden daraufhin festgelegt. Der Tablet-Einsatz soll:

  • selbstkontrolliertes und individuelles Lernen
  • kollaboratives Arbeiten (gemeinsames und gleichzeitiges Arbeiten an einem Dokument)
  • multimediales Dokumentieren mittels verschiedener Apps
  • projektorientiertes Arbeiten
  • gesamte Lebenswelt als „Lernraum“ – nicht nur das Klassenzimmer und den Ausbildungsbetrieb also solchen verstehen –
  • Rückmeldekultur über Onlinebefragungen, E-Mails, etc.
  • Visualisierung von Inhalten mit geeigneten Apps und sonstigen technischen Möglichkeiten
  • und Binnendifferenzierung

ermöglichen.

Nachdem die Schüler die Tablets ausgehändigt bekommen haben, fand eine allgemeine Einführung statt und der Einsatz konnte losgehen. Schritt für Schritt wurden die Tablets nun im Unterricht integriert. Klassische „Tafelbilder“ wurden von den Schülern über eine App erfasst oder am Ende der Stunde abfotografiert und digital aufbereitet.

Schnelles und einfaches Erfassen von Daten über diverse Apps sowie das Präsentieren der Ergebnisse zählen genauso zum Umgang mit den Geräten im Unterricht dazu wie das schnelle Suchen und Festhalten von Informationen, das Austeilen von Dokumenten sowie Einsammeln dieser.

Binnen kurzer Zeit sind die Tablets fester Bestandteil des Unterrichts geworden und Schüler, Lehrer sowie Ausbildungsbetriebe schätzen das digitale Endgerät sehr, was uns in diversen Gesprächen – unter anderem auch am Ausbildernachmittag – zurückgemeldet wurde.

Aufgrund dessen haben sich die Fachlehrer zusammen mit der Abteilungsleitung für die KBS dazu entschieden, das Tablet-Projekt fortzuführen und langfristig in einen Prozess zu überführen, sodass der Einsatz in der Zukunft vielleicht auch in anderen Klassen denkbar ist.