
RSB-Schülerinnen und Schüler stellen ihre Fragen an Wischhusen und Jung
18.03.2026 – In der Woche vor der Wahl nutzten beide Kandidaten für das Oberbürgermeisteramt in Baden-Baden die Bühne der Robert-Schuman-Schule, um sich den Schülerinnen und Schülern vorzustellen. Dabei gaben sie einen Einblick in ihre politische Agenda und standen für Fragen aus dem Publikum bereit.
Das Kommunikationszentrum der Robert-Schuman-Schule war gut gefüllt, als Lencke Wischhusen als erste der beiden Kandidatinnen die Bühne betrat. Jana Riedle, Lehrerin an der Robert-Schuman-Schule und Organisatorin der Veranstaltung, hatte unterschiedliche Klassen zu der Veranstaltung eingeladen um möglichst vielen Interessierten eine Möglichkeit zur Meinungsbildung zu geben. Gespannt verfolgten die Schülerinnen und Schüler dann die Begrüßung durch Schulleiter Jörg Rother sowie die darauffolgende Erklärung des Ablaufs durch die Schüler Maren Jost und Zain Mahmood.
Geplant war eine kurze Vorstellung von Lencke Wischhusen gefolgt von acht Minuten Darstellung der Kernideen, danach eine zehnminütige Fragerunde mit Fragen aus dem Publikum, anschließend Wechsel zu Thomas Jung und der gleiche Ablauf nochmal von vorn. Ein direktes Aufeinandertreffen der Kandidaten oder eine Diskussionsrunde war nicht vorgesehen.
Besonders großes Interesse zeigten die Schülerinnen und Schüler in den Fragerunden. Zahlreiche Zuschauerinnen und Zuschauer meldeten sich zu Wort, um klare Antworten von den OB-Kandidaten zu erhalten: Welche Bedeutung die Schulen für Baden-Baden zukünftig haben solle, wie Wachstumsimpulse für die lokale Wirtschaft aussehen könnten, die alles bestimmende Finanzlage der Stadt und auch die schwierige Situation von Azubis mit Kindern – so vielfältig die Schülerschaft der RSB auch ist, so vielfältig fielen die Fragen an Wischhusen und Jung aus.
In Anbetracht der begrenzten Zeit konnten längst nicht alle Publikumsfragen gestellt werden. Doch die Veranstaltung zeigte, dass sich eine große Zahl der Jugendlichen und jungen Erwachsenen gut überlegt, wer ihre Interessen besser vertreten könnte. Und wer noch unentschieden war, konnte hier eine gute Entscheidungshilfe erhalten.
Text/Foto: Bastian Epple-Streif




